NFL 2011 - Road to Indy
Sie ist bald wieder vorbei, die furchtbarste Zeit für jeden Football-Fan! Die Off-Season, Lockout inklusive, ist überstanden, die Jagd auf die Vince-Lombardi-Trophy beginnt, und 32 Teams kennen heuer nur ein Ziel: Indianapolis! Denn im Lucas Oil Stadium der Colts wird am 5. Februar 2012 die Super Bowl XLVI ausgetragen:
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Die 32 Teams, die in 17 Spieltagen bis Ende Dezember jeweils 16 Spiele zu absolvieren haben, um die 12 Play-Off-Teilnehmer zu ermitteln, sind die selben wie in den letzten Jahren auch. Und auch der Play-Off-Modus ist zum mittlerweile 22. Mal in Serie der selbe geblieben.
Die 16 Teams der American Football Conference, kurz AFC, sind:
AFC North: Pittsburgh Steelers / Baltimore Ravens / Cleveland Browns / Cincinnati Bengals
AFC East: New England Patriots / New York Jets / Miami Dolphins / Buffalo Bills
AFC West: Kansas City Chiefs / San Diego Chargers / Oakland Raiders / Denver Broncos
AFC South: Indianapolis Colts / Jacksonville Jaguars / Houston Texans / Tennessee Titans
Die 16 Teams der National Football Conference, kurz NFC, sind:
NFC North: Green Bay Packers / Chicago Bears / Detroit Lions / Minnesota Vikings
NFC East: Philadelphia Eagles / New York Giants / Dallas Cowboys / Washington Redskins
NFC West: Seattle Seahawks / St Louis Rams / San Francisco 49ers / Arizona Cardinals
NFC South: Atlanta Falcons / New Orleans Saints / Tampa Bay Buccaneers / Carolina Panthers
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Der Deal ist ganz einfach. Jedes Team hat 16 Spiele:
6 gegen die Teams aus der eigenen Division (Hin/Rückspiele)
6 gegen Teams aus der eigenen Conference
4 gegen Teams aus der anderen Conference
Gezählt werden die Siege (bzw. das Sieg-Percentage). Pro Conference kommen die vier Divisionssieger und die zwei besten weiteren Teams in die Play-Offs. Dort geht's im K.o.-System, bis nur nur einer übrig ist - und das ist dann der Super-Bowl-Teilnehmer.
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Neue Head-Coaches:
Sechs - Jim Harbaugh, Bruder von Baltimore-Coach John, wechselt von der Stanford University ein paar Straßen weiter zu den San Francisco 49ers, Ex-Carolina-Coach John Fox übernimmt Denver. Ron Rivera, zuletzt DC in San Diego (neu bei Carolina), Pat Shurmur, jahrelang QB-Coach von McNabb bei Philadelphia (neu in Cleveland), Hue Jackson steigt in Oakland com OC zum Head Coach auf und Mike Munchak, seit Ewigkeiten die rechte Hand von Jeff Fisher, beerbt diesen in Tennessee.
Rookies to watch:
Der Rookie, von dem der größte Impact erwartet wird, ist Nick Fairley - der Defensive Tackle von College-Champion Auburn soll bei den Detroit Lions gemeinsam mit Nebenmann Ndamukong Suh dafür sorgen, dass gegnerische Quarterbacks Gras fressen müssen. Mehr Hype wurde aber schon alleine der Position wegen um Fairleys Auburn-Kollegen Quarterback Cam Newton gemacht - der #1-Pick von den Carolina Panthers soll nach dem letztjährigen Flop mit Jimmy Clausen einem am Boden liegenden Team wieder auf die Beide helfen.
Weites soll Julio Jones von Alabama den Atlanta Falcons mehr und explosivere Optionen im Passspiel verleihen, etwas, was ihnen im letzten Jahr noch etwas gefehlt hat. Um den nach Miami abgewanderten Reggie Bush zu ersetzen, haben sich die New Orleans Saints die Dienste von Jones' Alabama-Mitstreiter Mark Ingram gesichert, der Running Back wurde vor zwei Jahren als bester College-Spieler des Jahres ausgezeichnet. Weitere vielversprechende Rookies: LB Von Miller (Denver, von Texas A&M), AJ Green (der WR von Georgia soll bei Cincinnati Ochicinco ersetzen), und DL Marcell Dareus von Alabama soll die Defense von Buffalo stärken. Die potentiell heißeste Aktien, Stanford-Quarterback Andrew Luck, entschied sich für noch ein Jahr im College.
Wichtige Wechsel
WR Chad Ochocinco (von Cincinnati) und DT Albert Haynesworth (von Washington), zwei notorische Troublemaker, wurden von den New England Patriots geholt. Was aber anderswo nur für Kopfschütteln sorgen würde, traut man Bill Belichick durchaus zu, aus den beiden alles herauszuholen, was sie zweifellos können.
Am meisten aufgerüstet haben aber die Philadelphia Eagles, die vor allem für die Defense ein ungeheures Arsenal angesammelt haben: DT Cullen Jenkins von Green Bay, die Cornerbacks Nnamdi Asomugha (von Oakland) und Dominique Rodgers-Cromartie (von Arizona), dazu Sack-Maschine Jason Babin (von Tennessee).
Geflüchtet aus Philadelphia ist dafür der von Mike Vick rausgespielte QB Kevin Kolb (zu Arizona), RB Reggie Bush ging wie erwähnt von New Orleans nach Miami, Seattle-QB Matt Hasselbeck zu Tennessee; außerdem versucht sich WR Plaxico Burress nun bei den New York Jets. Tendenziell am meisten Substanz verloren dürfte Baltimore haben: RB McGahee (zu Denver), TE Todd Heap (zu Arizona) und DE Josh Wilson (zu Washington) sind alle nicht mehr da. Und, unglaublich aber wahr, Brett Favre gibt kein Comeback mehr. Donovan McNabb übernimmt seinen Job in Minnesota.
Übersicht - wer kann was?
AFC North - Unglaublich aber wahr: Ben Ben hat eine ganze Offseason ohne privaten Skandal überstanden! Die Pittsburgh Steelers sind der Favorit, auch weil Baltimore wohl nicht mehr ganz so stark sein dürfte. Cleveland ist eine ordentliche Saison zuzutrauen, die Playoffs werden aber wohl außer Reichweite sein. Und für Cincinnati wäre es wohl fast besser gewesen, der Lockout wäre nicht beendet worden.
AFC East - Wie letztes Jahr wäre alles andere als ein Duell zwischen New England und den NY Jets eine Überraschung, mit leichten Vorteilen für die Patriots. Miami ist im Neuaufbau begriffen, legt aber als lauforientiertes Team große Hoffnungen auf Reggie Bush. Buffalo wird weiterhin kaum eine Chance haben.
AFC West - Hier ist die große Frage, ob Kansas City das enorm starke letzte Jahr bestätigen kann und wie sich San Diego von der schwachen vergangenen Saison erholt hat. Im Unterschied zum letzten Jahr erwarten nun nicht mehr alle einen Chargers-Alleingang, das könnte ihnen helfen. Bei Denver muss sich QB Tim Tebow beweisen und Oakland hat nach einer ordentlichen letzten Saison den Coach gewechselt - hier scheiden sich die Geister, ob das eine gute Idee war.
AFC South - Historisches passiert: Erstmals in seiner Karriere wird Colts-QB Peyton Manning ein Spiel verpassen, nach 227 Partien in Serie. Mit einer langwierigen Nackenverletzung könnte er sogar die ganze Saison verpassen. Jacksonville war letztes Jahr schon knapp dran, Indianapolis zu stürzen, Houston darf nicht noch einmal so einbrechen wie zuletzt; Tennessee wird noch etwas brauchen. Es scheint aber so gut wie sicher, dass auch diese Saison die Super Bowl kein Heimteam sieht.
NFC North - Natürlich ist Titelverteidiger Green Bay der nominelle Favorit, zumal beim Super-Bowl-Sieg nicht annähernd alle Schlüsselspieler fit waren. Aber wie stark wird Detroit durch das Monster-Duo Suh/Fairley? Der Aufwärtstrend bei den Lions wird sich ziemlich sicher fortsetzen. Chicago wird beweisen müssen, dass die letzte Saison kein Ausrutscher nach oben war, und in Minnesota zuletzt mehr zusammen gebrochen als das Stadiondach...
NFC East - Wenn Philadelphia diese Division nicht klar gewinnt, läuft etwas ganz grob falsch. Die vor allem defensiv bis unters Dack aufgerüsteten Eagles können sich eigentlich nur selbst schlagen, sind ein echter Titelkandidat. Die Giants sind okay, aber kein Über-Team. Dallas (sportlich) und Washington (rundherum) waren zuletzt ein Desaster, stehen ordentlich unter Druck.
NFC West - Seattle schaffte es, mit einer negativen Bilanz in die Playoffs zu kommen, so schlecht war diese Division. Viel stärker dürfte das schwächste Vierergespann der NFL auch weiterhin nicht präsentieren, aber Hoffnungsträger gibt es. Wie die St Louis Rams, die mit QB Bradford letzte Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht haben, oder San Francisco mit neuem Coach. Arizona wird kaum besser sein als zuletzt, auch Seattle hat sich personell eher rückwärts entwickelt.
NFC South - Das hat das Potential, die spannendste Division zu sein - denn New Orleans, Champion der vorletzten Saison ist sicher wieder eine Größe, mit der zu rechnen ist. Dazu war Atlanta letztes Jahr das beste NFC-Team der Regular Season und hat sich noch verstärkt. Und der Trend bei Tampa Bay zeigte in den letzten zwei Jahren auch deutlich nach oben. Nur für Carolina wird's wohl wieder ein bitteres Jahr.
NFL goes London
Es wird auch wieder ein Regular-Season-Spiel im Londonder Wembley-Stadion geben - diesmal bekommen die europäischen Fans am 23. Oktober die Partie der Tampa Bay Buccaneers gegen die Chicago Bears zu sehen. Für die Bucs ist es schon das zweite Heimspiel, das sie nach London verlieren. Vor zwei Jahren ging's schon in einem "Heimspiel" gegen New England.
NFL im TV?
Wird wohl so wie letztes Jahr: NFL ohne Ende auf ESPN-America (über sky zum empfangen), die Super Bowl auf ARD, in Österreich hat Puls4 die Rechte..
NFL im Netz?
NFL-Homepage
Deutsche News-Page
Regelkunde
Season Kick-Off:
Saints@Packers, in der Nacht von 8. auf 9. September um 2.30 MESZ.
Geändert von São Filipe (09.09.2011 um 11:26 Uhr)
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Ich hätte gestern Abend nicht weggehen sollen, grad die Highlights gesehen, das Spiel hätt ich gern komplett gesehen.
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Ahja, nicht mehr lang bis Februar :>
Haben die Colts bisher echt alle 7 Spiele verloren? oO Die haben wohl echt kein Bock aufs Heimfinale.
Und die Jaguars ... naja, wird wohl wieder nix. ^^
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Die Jaguars können noch gewinnen...
Quelle: Sport1.de (NFL | 7. Spieltag | Jacksonville Jaguars - Baltimore Ravens | Monday Night Game | Maurice Jones-Drew | Der Kicker und das "Biest" stürzen Baltimore | *Super | Bowl | SPORT1 | Bundesliga | Ergebnisse | News | Live*)Die Baltimore Ravens haben im Monday Night Game des 7. Spieltages eine überraschende Pleite hinnehmen müssen.
Bei den Jacksonville Jaguars verlor das Team von Head Coach John Harbaugh nach indiskutabler Leistung mit 7:12 (0:3, 0:3, 0:3, 7:3) und büßte nach der zweiten Niederlage im sechsten Spiel die Spitzenposition der AFC North ein.
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Saisonhalbzeit - da weiß man schon, in welche Richtung es geht.
Unschlagbar: Green Bay
Die Packers marschieren durch die Liga, als gäbe es überhaupt keine Konkurrenz. Aaron Rodgers ist in der Form seines Lebens, bislang gibt's auch nicht das große Verletzungspech, trotz dem es letztes Jahr den Titel gab. Weniger als 24 Punkte hat Green Bay noch in keinem Spiel gemacht, verloren haben sie auch noch nicht. Keine Frage, der Titel führt nur über den Titelverteidiger
Hinter den Erwartungen: Philadephia
Wie war das, die Eagles können sich nur selbst schlagen? Naja - Chicago, die NY Giants, San Francisco, Buffalo und Atlanta haben das auch schon geschafft. Nur drei Siege aus acht Spielen, da wird es schon schwer genug, überhaupt die Playoffs zu erreichen. Von einem ernsthaften Anwärter auf den Titel redet bei Phillie eh schon lange keiner mehr.
So gut wie ewig nicht: Detroit
Mit sechs Siegen und zwei Niederlagen sind die Lions zuletzt vor vier Jahren gestartet, sind dann aber total kollabiert. Das ist vom Aufsteiger des Jahres diesmal nicht zu erwarten: Zu solid bringt Matt Stafford, endlich über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei, die Punkte auf das Scoreboard. Zu gut hält Ndamukong Suh hinten den Laden dicht. Echter Titelanwärter ist Detroit (noch?) nicht, aber für die erste Playoff-Teilnahme seit 1999 ist man voll auf Kurs.
MVP: Peyton Manning?
Wie wertvoll Peyton Manning für die Indianapolis Colts ist, wird jetzt erst so richtig deutlich, wo er mit einer Nackenverletzung fehlt: Sein Ersatz Curtis Painter müht sich nach Kräften, aber das Offensiv-System der Colts war weniger ein System, das man als neuer Mann erlernen kann. Nein, Peyton war das System. Die Colts haben alle Spiele verloren, zum Teil deutlich (wie beim unglaublichen 7:62 in New Orleans). Indy gibt ein lächerliches Bild ab.
AFC und NFC: Rollentausch
In den letzten Jahren war es immer so, dass die NFC sehr ausgeglichen war (zehn verschiedene Super-Bowl-Teilnehmer in den letzten zehn Jahren), die AFC mit den Dominatoren Patriots, Colts und Steelers aber eine klare Hierarchie hatten. Das ist diese Saison ganz anders: Die NFC wird von den Packers und von San Francisco dominiert, und diese beiden dürften auch die zwei Freilose in der ersten Playoff-Runde bekommen. Green Bay wird nicht viel verlieren, und die 49ers haben fünf der sechs Spiele gegen die absolut lächerliche Konkurrenz in der NFC-West noch vor sich.
In der AFC hingegen kristallisiert sich keine Mannschaft heraus, der man die Super Bowl wirklich zutrauen würde. New England hat schon drei Spiele verloren und ist im Kampf zum einen Playoff-Platz gleichauf mit den NY Jets und den überraschend starken Buffalo Bills. Baltimore hat vor allem gegen vermeintlich schwächere Teams Probleme, Pittsburgh hat noch kaum echte Prüfsteine auf dem Spielplan gehabt. So führt sensationell Cincinnati die AFC an: Dort dürfte das Gewitter im Sommer ein reinigendes gewesen sein, die Trennung von QB Palmer und WR Ochocinco eine Befreiung gewesen sein. Rookie-QB Andy Dalton macht jedenfalls einen tollen Job.
Suck for Luck
Seit sich mit Andrew Luck der QB von College-Team Stanford entschlossen hat, diese Saison noch nicht in die NFL zu gehen, ist klar, dass er im April 2012 der Nr.-1-Pick im Draft wird. Womit für einige der hoffnungslosesten Teams der Liga fast von Beginn an das Motto "Suck for Luck" gilt, denn das schlechteste Team bekommt den Nr.-1-Pick. Die heißesten Kandidaten dafür sind die Miami Dolphins (die allerdings mehr brauchen als nur einen neuen Quarterback) und die Indianapolis Colts (als möglichen Nachfolger für Manning - keiner weiß ob der 35-Jährige wieder in alter Stärke zurück kommen kann). Auch Seattle und Arizona sind noch lange nicht aus dem Rennen um Luck.
Kein Thema dürfte Luck nur bei Carolina und St. Louis sein. Carolina hat zwar erst zwei Spiele gewonnen, aber Rookie-QB Cam Newton macht einen guten Job und kann für die Bilanz nichts. Und bei dem Rams hat man mit Sam Bradford einen tauglichen Quarterback, aber sonst nichts. Darum dürfte St. Louis, sollte man wirklich schlechtestes Team werden, den Nr.-1-Pick für eine Lastwagen-Ladung anderer Picks traden, um sich breiter zu verstärken.
Standings
AFC North: Cincinnati 6, Baltimore 6, Pittsburgh 6, Cleveland 3.
AFC East: New England 5, NY Jets 5, Buffalo 5, Miami 1.
AFC West: San Diego 4, Kansas City 4, Oakland 4, Denver 3.
AFC South: Houston 6, Tennessee 4, Jacksonville 2, Indianapolis 0.
NFC North: Green Bay 8, Detroit 6, Chicago 5, Minnesota 2.
NFC East: NY Giants 6, Dallas 4, Philadelphia 3, Washington 3.
NFC West: San Francisco 7, Seattle 2, Arizona 2, St Louis 1.
NFC South: New Orleans 6, Atlanta 5, Tampa Bay 4, Carolina 2.
Geändert von São Filipe (10.11.2011 um 14:43 Uhr)
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Yammi!
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Ein Spieltag noch in der Regular Season. So schaut's aus.
Grün = Fix in den Playoffs
Gelb = Hat noch Playoff-Chancen
Schwarz = Eliminiert
Zur Erinnerung: Die Divisions-Sieger sind fix dabei, dazu die zwei besten restlichen Teams.
AFC North: Baltimore 11, Pittsburgh 11, Cincinnati 9, Cleveland 4.
Baltimore hat sich stabilisiert und hat sich den Platz in den Play-Offs schon ebenso fix gesichert wie Pittsburgh. Zwischen diesen beiden geht's noch darum, wer die Division gewinnt und damit das Freilos in der ersten Playoff-Runde bekommt. Gewinnt Baltimore gegen Cincinnati, ist die Sache klar; ansonsten kann Pittsburgh mit einem (erwartbaren) Sieg gegen Cleveland noch vorbeiziehen. Die Hoffnungen sind durchaus berechtigt, weil auch Cincy noch um die Teilnahme an der Postseason kämpft und dabei sogar in der Pole-Position um das letzte Ticket ist. Die Bengals haben mit Überraschungs-Rookie Andy Dalton als QB eine erstaunlich solide Saison absolviert (den unfassbaren Touchdown von Jerome Simpson hat Checky eh gepostet). Es muss aber ein Sieg gegen Baltimore her, um nicht von anderen Ergebnissen abhängig zu sein. Und Cleveland? Tritt auf der Stelle. Die Troubles um die Leistungsträger Cribbs und Hillis haben dem ohnehin nicht besonders guten Team weiter geschadet.
AFC East: New England 12, NY Jets 8, Buffalo 6, Miami 5.
Vorne ist alles klar: New England zeigte kaum Schwächen und haben das Freilos für die erste Playoff-Runde schon sicher - und bei einem Sieg in Buffalo vorausgesetzt sind die Patriots auch der Nr.-1-Seed in der AFC, haben garantiertes Heimrecht in allen Runden. Das sollte klappen, weil Buffalo nach dem Traumstart völlig eingebrochen sind und sieben der letzten acht Spiele verloren haben. Um alles geht es noch für die NY Jets, die den Eindruck machen, ein wenig zu stagnieren - andererseits sind sie auch in den letzten zwei Jahren nur mit Mühe in die Playoffs gekommen, um dort dann groß aufzuzeigen. Um auch heuer noch reinzukommen, muss gegen Miami gewonnen werden und auf Schützenhilfe gehofft werden. Miami rettete zwar die lange Zeit furchtbare Bilanz mit einem guten Zwischenspurt, Head Coach Tony Sparano musst aber trotzdem gehen.
AFC West: Denver 8, Oakland 8, San Diego 7, Kansas City 6.
Alles oder nichts in der Tebow-Division: Seit Tim Tebow bei Denver regelmäßig spielt, sind die Broncos mit ihrem äußerst unorthodoxen Quarterback eine absolute Macht - ob wegen oder trotz Tebow, daran scheiden sich die Geister. Die Rolle der herausragenden Denver-Defense steht aber außer Frage. Ein Sieg gegen Kansas City, und die Broncos sind in den Play-Offs. Aber Vorsicht: Die Chiefs, die sich im Saisonverlauf von Coach Todd Haley getrennt haben, konnten zwar nicht an die starke letzte Saison anknüpfen - aber immerhin den Green Bay Packers deren einzige Saisonpleite beifügen. Stolpert Denver, hat Oakland die Chance, wenige Wochen nach dem Tod des legendären Klub-Besitzers Al Davis erstmals seit zehn Jahren die Postseason zu erreichen; einen Erfolg gegen San Diego vorausgesetzt. Bei den Chargers spielte QB Rivers eine fürchterliche Saison, weswegen San Diego schon aus dem Rennen ist.
AFC South: Houston 10, Tennessee 8, Jacksonville 4, Indianapolis 2.
Was lange währt, wird endlich gut: Die Geduld und die Kontinuität bei den Houston Texans wird im zehnten Jahr des Bestehens mit der erstmaligen Playoff-Teilnahme belohnt. Und das, obwohl sich erst Starting-QB Schaub und dann auch Ersatz Matt Leinart verletzt haben! Aber Youngster TJ Yates machte eine ordentliche Figur. Tennessee spielte im ersten Jahr nach dem Abgang von Langzeit-Coach Fisher eine gute Saison, ist aber vor dem letzten Spiel bei den Texans (für die das Spiel aber keinerlei Beteutung hat) nicht nur auf einen eigenen Sieg, sondern auch auf Schützenhilfe angewiesen. Jacksonville ist so verzweifelt auf der Suche nach Impulsen für die schwer schlingernde Franchise, dass mitten unter der (schwachen) Saison der langjährige Head Coach Jack del Rio gestanzt wurde. Und die Indianapolis Colts waren ohne den verletzten Superstar Peyton Manning eine einzige große Peinlichkeit. Im Rennen um QB-Megatalent Andrew Luck, auf den das schlechteste Team der Saison Vorkaufsrecht hat, hat man sich mit zuletzt zwei Siegen aber selbst etwas rausgeschossen.
AFC Playoff Picture vor dem letzten Spieltag
Auf 1 und 2 (Freilos in der ersten Playoff-Runde): New England 12, Baltimore 11
Auf 3 und 4 (Heimspiel in der ersten Playoff-Runde): Houston 10, Denver 8
Auf 5 und 6 (Auswärtsspiel in der ersten Playoff-Runde): Pittsburgh 11, Cincinnati 9
In Lauerposition: NY Jets 8, Tennessee 8, Oakland 8.
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NFC North: Green Bay 14, Detroit 10, Chicago 7, Minnesota 3.
Die Traum von der Perfekten Saison endete für Green Bay zwar bei den Chiefs, aber die Packers sind ohne Zweifel das mit Abstand beste Team der Saison. Aber ein schlechter Tag in den Playoffs, und der Traum von der Titelverteidigung ist ausgeträumt! Das letzte Spiel gegen Detroit ist für die Packers bedeutungslos und für die Lions geht es nur noch darum, ob man als #5- oder #6-Seed in die ersten Playoffs seit zwölf Jahren startet. Das tolle Tempo der ersten Saisonhälfte konnte Detroit zwar vor allem wegen vieler Undiszipliniertheiten nicht halten, aber es hat gereicht. Auch, weil es für Chicago nach der Verletzung von QB Jay Cutler in fünf Spielen ebenso viele Niederlagen gab. Minnesota ist mitten im kompletten Umbau und wird gegen die starke interne Konkurrenz wohl noch mehrere Jahre keine Chance haben.
NFC East: NY Giants 8, Dallas 8, Philadelphia 7, Washington 5.
Vorgezogenes Endspiel am letzten Spieltag: In Dallas machen sich die Cowboys und die Giants im direkten Duell den letzten offenen Playoff-Platz in der kompletten NFC aus. Beide spielten, wie die komplette Division, eher recht bescheidene Saison, mit der man eigentlich ganz und gar nicht zufrieden sein kann. Man kann zudem davon ausgehen, dass jener Head Coach, der diese Partie verliert, seinen Posten räumen wird müssen - Tom Coughlin von den Giants und Jason Garrett von den Cowboys stehen unter extremem Druck. Den Eagles fehlte wegen des Lock-Outs im Sommer die Möglichkeit, den an sich starken, aber völlig neu zusammen gewürfelten Kader zu einer Einheit zu formen, die Verletzung von QB Vick hat auch nicht geholfen. Die Wende zu besseren Resultaten wurde zu spät vollzogen. Und Washington bleibt ein sportlicher Sauhaufen, Head Coach Shanahan steht aber wohl weiterhin nicht zur Diskussion.
NFC West: San Francisco 12, Seattle 7, Arizona 7, St Louis 2.
Durchgezogen: Die 49ers spielten sich mit der Konkurrenz, vor allem die megastarke Defensive brachte viele Gegner zur Verzweiflung. Der ständig unter Strom stehende Head Coach Jim Harbaugh schöpfte schon in seiner ersten Saison das Potential den Teams aus und qualifizierte sich spielend für die Postseason - die einzige offene Frage ist, ob es auch noch ein Freilos in der ersten Runde gibt. Arizona machte nur kleine Schritte nach vorne, Seattle eher einen zurück. Und St Louis ist auf bestem Weg, schlechtestes Team der Liga zu werden. Was das Rennen um Andrew Luck unberechenbar werden lässt! Denn St Louis braucht alles, aber keinen Quarterback. Da würde das Vorkaufsrecht auf Luck wohl an den meistbietenden verhökert...
NFC South: New Orleans 12, Atlanta 9, Carolina 6, Tampa Bay 4.
Der Rekord von Dan Marino ist gefallen: Ab sofort ist New-Orleans-QB Drew Brees das Nonplusultra, wenn es um Passing-Yards in der NFL-Geschichte geht. Darum sind die Saints auch problemlos in die Playoffs eingezogen und haben auch noch die Chance auf das Freilos in der ersten Runde. Aber auch Atlanta konnte zeigen, dass die starke letzte Saison kein Zufall war: Ganz so souverän war es zwar diese Saison nicht, aber auch die Falcons haben das Ticket schon vor dem letzten Spiel bereits gelöst. Davon war Tampa Bay überraschenderweise ein schönes Stück entfernt: Statt Außenseiter im Titelrennen stürzten die Buccaneers ab. Eine ganz starke erste NFL-Saison hat Carolinas Rookie-QB Cam Newton hinter sich: Diverse Rookie-Rekorde gebrochen, aber weil das restliche Team (noch?) nicht gut genug ist, reichte es ganz klar nicht für die Postseason.
NFC Playoff Picture vor dem letzten Spieltag
Auf 1 und 2 (Freilos in der ersten Playoff-Runde): Green Bay 14, San Francisco 12
Auf 3 und 4 (Heimspiel in der ersten Playoff-Runde): New Orleans 12, NY Giants 8
Auf 5 und 6 (Auswärtsspiel in der ersten Playoff-Runde): Detroit 10, Atlanta 9
In Lauerposition: Dallas 8.
Geändert von São Filipe (01.01.2012 um 17:30 Uhr)
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Komischer letzter Spieltag der Regular Season. Normalerweise gewinnt das Team, das ohnehin in der Pole Position für die Playoffs ist, und die ganze Rechnerei hat sich erledigt. Diesmal haben bis auf Tennessee alle verloren - und es ist erst recht wieder alles beim alten geblieben.
So machte Cincinnati nicht mal die Niederlage gegen Pittsburgh nichts aus, weil die Jets (in Miami) und Oakland (gegen San Diego) verloren haben und man den Direktvergleich gegen Tennessee für sich entschieden hat. Denver hat gegen Kansas City verloren, aber Oakland konnte die Vorlage nicht nützen - so blieb alles so, wie es war. Und in der NFC haben die Giants das entscheidende Spiel gegen Dallas gewonnen, sind damit auch dabei.
Was nun folgt, ist ein ein großes, verlängertes Football-Wochenende.
AFC Wildcard Playoffs
Houston Texans - Cinicnnati Bengals (Samstag, 22.30)
Denver Broncos - Pittsburgh Steelers (Sonntag, 22.30)
Wer sich Broncos-Steelers anschaut, darf keine Angst vor einem Spiel mit wenigen Punkten haben, schließlich treffen hier die zwei besten Defensivreihen der ganzen Liga aufeinander. Favorit sind trotz des Ausfalls von Runningback Mendenhall (Kreuzband) und des nicht ganz fitten QB Roethlisberger die Steelers. Und auch im anderen Spiel ist das Auswärtsteam leicht favorisiert: Im Duell der Rookie-QBs hat Cincy nicht nur den Vorteil, dass Andy Dalton schon die ganze Saison spielt (im Gegensatz zu TJ Yates, der erst als Schaub-Ersatz in den letzten Spielen ran durfte), sondern auch den Form-Vorteil. Denn in den letzten drei Spielen, als Houston schon fix qualifiziert war, gab's für die Texans vor ihrem allerersten Playoff-Spiel keinen Sieg mehr.
NFC Wildcard Playoffs
New Orleans Saints - Detroit Lions (Sa/So, 2.00)
New York Giants - Atlanta Falcons (Sonntag, 19.00)
Ein Shoot-Out verspricht das Spiel der Saints gegen die Lions zu werden: Zwei der besten und spektakulärsten Offensivteams der NFL treffen sich hier. Die Saints machten in der zweiten Saisonhälfte einen absolut unschlagbaren Eindruck, vor allem daheim, wo Brees und Co. alle Saisonspiele gewinnen konnten. Den Lions ging im gleichen Zeitraum etwas die Luft aus, aber QB Matt Stafford konnte endlich eine Saison verletzungsfrei durchspielen und beeindruckte dabei alle. Ein Duell der Außenseiter ist dafür jenes der Falcons gegen die G-Men. NYG-QB Eli Manning und WR Victor Cruz waren zuletzt aber in Top-Form, weshalb die Falcons einen guten Tag brauchen dürften.
Anderswo dreht sich das Karussell kräftig: Die Head Coaches Raheem Morris (Tampa Bay) und Steve Spagnuolo (St. Louis) mussten gehen. Richtig rund geht's erwartungsgemäß in Indianapolis, wo die Polian-Brüder (Vize-Präsident der eine, General Manager der andere) den Laufpass bekamen und Klubbesitzer Jim Irsay die Frage, ob man Andrew Luck draftet (oder doch Baylor-QB Griffin?) und was mit Peyton Manning passieren soll, somit zur Chefsache gemacht hat.
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Dazu gibt's am Montag noch das College-Finale zwischen LSU und Alabama. Erstmals gibt's dabei ein Re-Match aus der Regular Season - Louisiana State gewann Anfang November in Alabama mit 9-6 nach Verlängerung; das war die einzige Niederlage von Alabama gegenüber den ungschlagenen LSU Tigers. In der Rotation der Final-Stadien ist diesmal New Orleans dran, was das LSU-Team von Head Coach Les Miles (einem auf unterhaltsame Art Unkonventionellen) gegen die Mannschaft des humorbefreiten Schleifers Nick Saban (der schon zwei College-Titel auf der Haben-Seite hat) de facto mit Heimvorteil ausstattet.
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Houston Texans - Cinicnnati Bengals 31:10
Denver Broncos - Pittsburgh Steelers 29:23 ot
Erstes Playoff-Spiel für die Texans, und gleich der erste Sieg: Houston kontrollierte den Ball, kam vor allem in der zweiten Hälfte auch zu guten Punkten. Die Defense ließ Andy Dalton und den Bengals wenig Luft zum Atmen und so kam das logische Aus für die Bengals. Während dank des Sieges von Denver gegen die Steelers die Tebow-Mania weitergeht: Sein TD-Pass im ersten Spielzug der Verlängerung bedeutete den Sieg für die Broncos. Was natürlich auch damit zusammenhängt, dass Big Ben deutlich sichtbar alles andere als fit war und somit ein gefundenes Fressen für die starke Denver-Defense darstellte.
New Orleans Saints - Detroit Lions 45:28
New York Giants - Atlanta Falcons 24:2
Eine Halbzeit lang konnten die Lions mit den Saints mithalten, auch weil Letztere zwei Turnovers produzierten. Nach der Pause aber passte New Orleans besser auf den Ball auf und Drew Brees führte seine Saints zu fünf Touchdowns hintereinander - da kamen die jungen Lions nicht mehr mit. Nicht mithalten konnten auch die Falcons gegen die vor allem gegen den Ball starken Giants: Enttäuschend, dass die Atlanta-Offense keinen einzigen Punkt aufs Scoreboard brachte (die Safety, aus der die beiden Zählen resultierten, hat natürlich die Defense herausgeholt). So reichten Eli Mannings drei TD-Pässe locker zum Sieg.
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AFC Divisional Playoffs
New England Patriots - Denver Broncos (Sa/So, 2.00)
Baltimore Ravens - Houston Texans (So, 19.00)
Der größte Star des letzten Jahrzehnts (Tom Brady) gegen das Gesprächsthema Nummer eins (Tebow) - ein heiß erwartetes Spiel! In das die Patriots natürlich als klarer Favorit gehen, nicht nur weil sie im Grunddurchgang als bestes AFC-Team abschlossen und dort die Broncos auswärts 41:23 besiegt haben. Sondern vor allem aufgrund der Erfahrung in Playoff-Spielen! Unangenehm könnte das lauforientierte Spiel der Broncos aber dennoch machen - schließlich hat New England eine der schlechtesten Defensiv-Reihen in der Geschichte der NFL (ohne Scheiß - keine handvoll Teams in der Geschichte der Liga hat mehr Yards hergegeben als die Patriots diese Saison). Pikanterie am Rande: New England hat während der Woche Josh McDaniels als Berater engagiert - er war es, der als Ex-Denver-Coach Tebow verpflichtet hatte. Da steht das Spiel der Ravens gegen Houston total im Schatten. Baltimore ist hierbei haushoch favorisiert, für die Texans ist alleine das Erreichen dieser Runde schon ein großer Erfolg.
NFC Divisional Playoffs
San Francisco 49ers - New Orleans Saints (Sa, 22.30)
Green Bay Packers - New York Giants (So, 22.30)
Spektakuläre Offense gegen eisenharte Defense: So kann man das Spiel der Niners gegen die Saints ankündigen. Der Schlüssel für New Orleans wird hierbei im Passspiel liegen, denn so stark Darren Sproles gegen die Lions ausgesehen hat, gegen die humorlose Abwehr von San Francisco wird er's schwer haben. Bei den Gastgebern muss man allerdings erst sehen, wie sie mit der Drucksituation zurecht kommen, denn während die Saints in den letzten Jahren zu Stammgästen in den Playoffs geworden sind, hat im Kader der Niners kaum einer auch nur ein Spiel in der Postseason absolviert. Erinnerungen werden beim zweiten Spiel wach: Vor fünf Jahren schlugen die Giants im NFC-Championship-Game überraschend die Packers bei -18° Celsius im Lambeau Field - zwei Wochen späten schafften sie den Mega-Sesnation und bogen in der Super Bowl die bis dahin ungeschlagenen Patriots. Ein unangenehmer Gegner sind Eli Manning und Co. sicher auch diesmal. Weil sie deutlich weniger zu verlieren haben als Aaron Rodgers und seine Packers nach der bislang fast makellosen Saison.
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Etwas unerwartet war der Rauswurf von Hue Jackson als Head Coach der Oakland Raiders; mit Mike Mularkey (eins bei Buffalo, zuletzt Offensive Coordinator in Atlanta) haben dafür die Jacksonville Jaguars einen neuen Mann für die Kommandobrücke gefunden. In Kansas City darf Romeo Crennel, der schon als Interims-Chef fungiert hat, auch weiterhin bleiben. Norv Turner (San Diego) und Jason Garrett (Dallas) haben noch keinen blauen Brief erhalten.
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Alabama Crimson Tide - LSU Tigers 21:0
Ein geschichtsträchtiges Finale gab's um die College-Meisterschaft: Das Team von Louisiana State, das im Grunddurchgang über 35 Punkte pro Spiel erzielt hatte, kamen während des gesamten Spiels nur ein einziges Mal überhaupt nur in die gegnerische Hälfte (sieben Minuten vor Schluss)! Die unglaubliche Alabama-Defense degradierte die Tigers zur kompletten Wirkungslosigkeit. Freilich, einen beeindruckenden Job machte die Bama-Offense auch nicht: Nach fünf Field-Goals schönte erst ein Touchdown fünf Minuten vor Schluss die Bilanz etwas auf. Es verwundert aber nicht, dass man die Defense von Alabama (zweiter Titel in den letzten drei Jahren!) praktisch komplett in der NFL erwartet. Wie den mörderisch starken Cornerback Dre Kirkpatrick, den vielseitigen Linebacker Dont'a Hightower, den schnellkräftigen Defensive End Courtney Upshaw werden wohl alle schon in der ersten Runde des Drafts weggehen; Running Back Trent Richardson genauso.
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Von denen, die noch dabei sind, halte ich es am ehesten noch mit den Niners und New York.
Am Super-Sunday bin ich wieder dabei, hab nächsten Tag frei. :>
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Quelle: Spox.com
Sauber, die Niners und Giants im "Halbfinale". Kann ich im Super Bowl auch wirklich einer Mannschaft die Daumen drücken. :>
Im anderen Spiel wird sich bestimmt New England durchsetzen.
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New England Patriots - Denver Broncos 45:10
Baltimore Ravens - Houston Texans 20:13
Die sonst so starke Denver-Defense? Hatte gegen Tom Brady und die Patroits überhaupt keine Chance. Schon zur Halbzeit war beim Stand von 35:7 alles entschieden, Tim Tebow konnte auf der Offense-Seite nichts ausrichten. So wurde die Partie zu einem Spaziergang für die Nummer eins der AFC. Deutlich mehr Mühe hatte Baltimore mit den zähen Texans: Hier hielt die Defense dicht und sicherte so, dass der frühe 17:3-Führung gerade mal so hielt. Als Super-Safety Ed Reed kurz vor Schluss einen möglichen TD-Pass von Houston-QB Yates abfing, war der Arbeitssieg in trockenen Tüchern.
Green Bay Packers - New York Giants 20:37
San Francisco 49ers - New Orleans Saints 36:32
Ganz schlechtes Timing: Gerade in ihrem ersten Playoff-Spiel liefert Green Bay die schlechteste Saisonleistung ab. Nach drei Wochen ohne ernsthaften Spiel (Freilos letzte Woche, mit vielen Reservisten vor zwei Wochen) wirkten die Packers etwas aus dem Rhythmus, ließen viele Pässe fallen und blieben überhaupt nur wegen einiger seltsamer Referee-Entscheidungen im Spiel. Die Giants-Defense machte dafür alles richtig und Eli Manning zeigte wieder einmal eine jener überragenden Playoff-Leistungen, für die er bekannt ist. Das aufregendste Spiel des Wochenendes war aber das der Saints bei den Niners: Obwohl die aggressive Niners-Defense einen Saints-Ballverlust nach dem anderen provozierte, blieb New Orleans bis zum Schluss dran und hatte eigentlich schon gewonnen. Bis der sensationelle letzte Drive der Hausherren doch noch den Sieg brachte!
AFC Championship
New England Patriots - Baltimore Ravens (So, 21.00)
Clash der Spielphilosophien: Bei den Patriots, Sieger von drei Super Bowls in den letzten zehn Jahren, gibt es eine kaum zu stoppende Offense um QB Tom Brady, dafür nehmen sie es mit der Abwehrarbeit alles andere als genau. Bei Baltimore sieht das dafür ähnlich aus wie bei ihrem bislang einzigen Titel vor elf Jahren: Eisenharte Defense, aber die Offensive ist "nur" gehobener Durchschnitt. Nominell ist natürlich das Heimteam, die Patriots, Favorit. Aber Baltimore geht mit guten Erinnerungen an das letzte Playoff-Spiel im Gillette Stadium in das Spiel um den Super-Bowl-Einzug: Vor zwei Jahren verprügelten Joe Flacco und Co. New England regelrecht, warf Brady alleine im ersten Viertel vier Interceptions!
NFC Championship
San Francisco 49ers - New York Giants (So/Mo, 00.00)
Das hat alles eine ganz frappierende Ähnlichkeit mit der Art und Weise, mit der die Giants vor vier Jahren den Titel abgeräumt haben! Irgendwie in die Playoffs stolpern, dort in jedem Spiel als krasser Außenseiter auftrumpfen und am Ende haben sie sogar die Super Bowl gewonnen. Und mit der gleichen Konsequenz und dem gleichen Selbstvertrauen sind die G-Men aktuell auf der Überholspur unterwegs. Auf der anderen Seite haben auch die in den Playoffs komplett unerfahrenen 49ers gegen die Saints bewiesen, dass die auch Drucksituationen absolut gewachsen sind und QB Alex Smith, der in seinen sechs bisherigen NFL-Jahren einen eher sinnlosen Eindruck hinterlassen hat, sehr gereift wirkt. Die Defense der Niners ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben, und die Schlussphase gegen die Saints hat gezeigt: Auch die Offense braucht sich nicht mehr zu verstecken.
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Unterdessen geht der Umbau bei den abgestürzten Colts weiter: Nach GM und Vize-Präsident musste nun auch Head Coach Jim Caldwell seinen Hut nehmen. Die Dolphins haben mit ihrer Bestellung von Joe Philbin für eine Überraschung gesorgt: Der Mann, der als Offensive Coordinator bei den Packers die unglaubliche Reihe um Aaron Rodgers geformt hatte, tritt in Miami seinen ersten Chef-Posten an.
Die St. Louis Rams stellen auch Weichen: Nicht nur, dass Jeff Fisher, jahrelang bei den Titans erfolgreich, erwartungsgemäß neuer Head Coach ist. Nein, auch die Entscheidung, in den nächsten drei Jahren immer für ein Spiel nach London zu beehren, darf als Anzeichen dafür verstanden werden, dass das Team in St. Louis keine langfristige Zukunft hat. Los Angeles, anyone?
Geändert von São Filipe (23.01.2012 um 02:50 Uhr)
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Per Stream hab ich mir gestern immerhin eine Halbzeit von San Fran und NY angeguckt. Das hat Bock gemacht.
Giants gegen Patriots also, genau wie im Super Bowl 2007. Ich habe das Spiel damals gesehen und mich sehr über den überraschenden Triumpf von New York gefreut. Dürfen sie gerne wiederholen.
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New England Patriots - Baltimore Ravens 23:20
"I sucked pretty bad out there!" Tom Brady ließ nach dem Spiel kein gutes Haar an sich selbst. Dafür durfte sich nach einer engen Partie, in der die beiden Mannschaft immer annähernd gleichauf waren, die so gescholtene Defense der Patriots selbst auf die Schulter klopfen, vor allem nachdem man kurz vor Schluss einen sicheren Ravens-TD, der das Ende des Spiel bedeutete hätte, verhindert hat. Und nachdem in der allerletzten Aktion Ravens-Kicker Billy Cundiff ein an sich leichtes Field Goal komplett versemmelte, das zumindest die Overtime gesichert hätte, hatten alle das Gefühl, dass doch eher die Ravens verloren hatte, und nichd dass die Patriots gesiegt hätten.
San Francisco 49ers - New York Giants 17:20 nach Overtime
A cold, wet and windy night at Candlestick - vier Jahre nach dem NFC-Championship-Game im -18 Grad kalten Green Bay, bei dem sich im Gesicht von Giants-Coach Coughlin der sich nähernde Kältetod abgezeichnet hatte, hatten die G-Men auch diesmal wieder bei widrigen Wetter-Bedingungen in der Overtime das bessere Ende für sich. Die Niners hatten die bessere erste Hälfte, aber wie so oft krallten sich die Giants danach ins Spiel zurück und profitierten in der Overtime von einem Fumble beim Punt-Return von Kyle Williams. Nach dem NYG-Kicker Tynes, wie schon vor vier Jahren, die entscheidenden Punkte für den Einzug ins Endspiel gegen die Patriots sicherte.
Damit gibt's in der Super Bowl keine "Harbowl", das Aufeinandertreffen der Head-Coach-Brüder Jim (San Francisco) und John (Baltimore) Harbaugh. Wär auch eine nette Story gewesen.
Geändert von São Filipe (02.02.2012 um 23:20 Uhr)
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Die Pro Bowl war überigens wieder einmal eine komplett sinnbefreite Veranstaltung, bei der mit noch weniger Einsatz als sonst gespielt wurde. So wenig, dass sich sogar Aaron Rodgers ein wenig darüber beschwerte - die AFC gewann das Freundschaftsspielchen im Hawaii-Urlaub gegen die NFC mit 59:41.
Die Indianapolis Colts haben mit dem Defensive Coordiantor der Ravens, Chuck Pagano, einen eher unbekannten Namen für die Posten den neuen Head Coaches aus dem Hut gezaubert. Bei Oakland übernimmt mit Dennis Allen der Coach der in dieser Saison ausgezeichneten Denver Broncos, in Tampa Bay griff man mit Greg Schiano auf einen College-Coach zurück - den von Rutgers nämlich. Drei eher überraschende Entscheidungen.
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